Eigentlich hatte ich mich für das schwedische Produkt interessiert, aber da ein Freund von mir von der nicht so guten Verarbeitung sprach hatte ich mich weiter umgesehen und auf das deutsche Fabrikat umgeschwenkt.Erster Eindruck:Karton geöffnet und den Träger heraus geholt. Da ich von einem Nachbarn den Strada m2 schon mal gesehen hatte wußte ich ja was auf mich zu kommt.Sehr stabiles Stahlgerüst mit Aluschienen. Der Träger macht ein sehr wertigen und durch das Gewicht (etwas über 18kg) ein massiven Eindruck. Da war ich schon begeistert.Erstmal die Gebrauchsanweisung studiert.Der Verschlußmechanismus:Ich habe den Träger wies beschrieben ist auf die Anhängerkupplung aufgesetzt und verschlossenen. Das Ding ist wirklich bombenfest. Echt Krass! Konnte ich mir so nicht vorstellen. Als visuelle Sicherheit ist an der Klemmvorrichtung ein roter Knopf der bei richtiger Justierung einen Grünen Ring anzeigt, damit man weis, der Träger sitzt korrekt auf dem Kugelkopf.Ich sag mal so, ich habs paarmal ausprobiert. Mal wars mehr, mal wars bisschen weniger grün zusehen. Das würde ich jetzt erstmal mir zuschreiben und meiner, nennen wirs noch mangelnder Erfahrung. Trotzdem hat man da immer etwas Zweifel obs auch hält.Nach dem aufsetzen den Knopf am Spannhebel gedrückt halten und den Hebel nach unten drücken. Dann solls laut Anweisung klicken! Da klickt bei mir nix!Bei allen Versuchen war der Träger aber immer fest montiert. Ein “Probe rumwackeln“ macht da bestimmt jeder ;)Das einzige was sich da bewegt ist das Fahrzeug !Schlüssel umdrehen und den Spannhebel sperren.Danach den Haltebügel hoch klappen und mit den Schnellspannern fest machen.Strom anschließen und fertig.Das Zuladen der Räder:Bei der Beladung sollte man sich Zeit nehmen und es wird garantiert auch beim ersten mal etwas länger dauern.Die Ratschen und auch die Schlösser sind ehrlich gesagt nicht so toll. Beides hakelt und läuft einfach nicht flüssig. Bin da mal gespannt wie lang das hält .Ok, erstes Fahrrad drauf gestellt.Die Plastikkeile auf den Radschienen locker drehen und auf den Radabstand einstellen. Danach den Haltearm so zurecht schieben und einstellen damits mit dem Rahmen des Rades passt. Danach Halteband durch die Ratsche schieben und richtig fest machen (und abschließen) Jetzt werden die Rädern des Fahrrades noch auf den Schienen fixiert. Mein Tip hier: Bänder soweit wie möglich mit den Händen durchschieben und den letzten Klick mit der Ratsche machen. Hier ist alles Plastik und das zeug macht wirklich kein sehr vertrauenserweckenden Eindruck.Jetzt das zweite Fahhrad!Und auch hier schon wieder Mist! Die andern Haltearme können nicht durch die Rahmen geklappt werden. Die hätte man vorher mit durch führen müssen! :(Dies ist beim schwedischen Hersteller viel besser gelöst. Durch ein schnellverschluß können diese schnell ab und wieder rangebaut werden. Bei Atera ist eine Flügelschraube verbaut die komplett aufgedreht werden müßte und dann die Mutter wieder reingefriemelt werden muß.Also Fahrrad 1 nochmal ab, durchführen der anderen Arme und wieder drauf. Jetzt fragt sich der ein oder andere, warum haste nicht erst das Damemrad drauf gestellt? Niedriger Einstieg, da geht das doch! Ist Richtig! Aber! Fahrräder werden nach Gewicht platziert. Das schwerste als erstes und dann leichter werdend.Durch das nicht bedenken solcher Sachen und dem hakelichen Befestigungsarmen und schlössern habe ich nach zirka 20min die Fahrräder drauf bekommen.Hierbei wäre aber auch mal noch zu erwähnen das die Fahrräder auch gerade so darauf gepasst haben. Ich mußte Sattel verdrehen bzw runterstellen damit die Fahrräder Platz fanden. In den Videos sieht das immer so toll und einfach aus. Wir haben übrigens ganz normale Räder (MTB’s, zwei 26“ und ein 24“)Als nächster Schritt wurde noch das Nummernschild angebracht. Hier gabs zur Abwechslung mal nix zu meckern!Dafür jetzt wieder;)Ich habe mir auch gleich noch die Erweiterung dazu geholt, die später mal noch verbaut werden muss um das Fahrrad unserer kleinen Tochter zu transportieren.Da ging der Ärger schon weiter.Da frag ich mich echt ob die Leute die sowas konstruieren die Sachen auch mal ausprobieren.Die Halterung für die vierte schiene wird mittels Metallprofilen über (an) der letzten Schiene befestigt. Ich hatte die Halterung nur mal so rangehalten um zuschauen wies aussieht.Jetzt stören die schwarzen radkeile (wo die räder der Fahrräder fest gemacht werden) .Das 24“ MTB ist ein ganz normales Fahrrad. Versteh ich einfach nicht wieso die Löcher für die Erweiterung so blöd positioniert sind. Ich muss da mal schauen ob ich das noch bisschen anders einstellen kann.Aber einfaches Handling ist das nicht.Ansonsten macht die Erweiterung ein guten Eindruck und ist augenscheinlich auch gut zu befestigen.Diebstahlschutz:Was fürn Zeug????Wer glaubt das die Räder auf dem Träger sicher sind, der irrt. Die Schlösser sind lediglich ein schutz damit nicht mal versehentlich ein Verschluß aufspringen kann.Mit einem guten seitenschneider sind die Haltebänder schnell durch.Oder, wenn ich nix kaputt machen will, hinten am Bügel die Haltearme abschrauben und die Bänder an den Reifen öffnen. Damit kann ich die Räder runternehmen und Zuhause in ruhe den Rest des Haltearms entfernen.Ich würde die Räder definitiv nicht ohne aufsicht auf dem Träger lassen.Die erste Fahrt:Nach dem ganzen Stress erstmal ne Runde fahren!Ich bin einfach los, ohne groß auf den Träger zuachten. Es knackt nix, es quietscht nix oder macht sonst was für Geräusche. Wenn mans nicht weis bekommt man nix mit das man ein voll beladenen Fahrradträger hinten dran hat.Mit der Zeit schaut man dann doch ab und zu nach hinten. Er schwingt schon beim fahren mit aber es sieht noch recht vertrauenswürdig aus. Hatte auch bei leichten bodenwellen nicht wirklich bedenken. Ein Tip! Wer seine Anhängerkupplung auch benutzt um einen Anhänger zu ziehen, dem rate ich den Kugelkopf vorher von Fett zu befreien. Der Klemmverschluß packt zwar ordentlich zu aber ich bin mir nicht sicher ob das vorteilhaft ist , wenn da Fett dran ist.Fazit:Eine Eierlegende Wollmilchsau gibts nicht und so ists auch hier.Der Atera Strada M3 Sport ist ein Qualitativ hochwertiger Fahrradträger mit einigen Mängel/Mankos.Positiv:-stabile Verarbeitung-Design-Top Klappfunktion mit Sicherung-günstiger im Preis-visuelle Sicherheit bei der Besfestigung ander KupplungNegativ-Hakelige Schlösser-Ratschen mit Spanngurten auch hakeligund alles nur Plastik-Befestigungsarme sind nicht schnellabnehmbar (zb wie bei der SchwedischenKonkurrenz) ,-Befestigung der vierten Schieneproblematisch-Diebstahlschutz gleich nullIch werde den Atera Strada M3 sport jetzt testen. Hierzu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ein paar Worte verlieren. Momentan bin ich erstmal nicht mehr ganz so euphorisch wie anfangs. Aber ich gebe dem Träger eine faire Chance sich zu bewähren.Aus heutiger sicht würde ich erstmal 3,5 Sterne geben, weil das aber nicht geht, vergebe ich 4Sterne und eine Kaufempfehlung.Ich hoffe, ich konnte bei der Kaufentscheidung etwas behilflich sein.Nachtrag 22.11.2020Hab den Träger jetzt ausgiebig getestet.Schon nach dem zweitenmal beladen ging das schon deutlich schneller von der Hand.Das Problem mit den hakeligen Verschlüßen besteht nach wie vor. Und auch das durchführen der Haltearme durch die anderen Räder beim beladen ist echt nervig und umständlicher. Das ist beim schwedischen Hersteller ech top gelöst. Die können ganz einfach entfernt werden und einfach wieder befestigt werden (nach und nach pro Fahrrad).Desweiteren ist besteht das Problem mit der vierten schiene immer noch. Das 24“ mtb hat so ein radstand, dass die schiene nicht montierbar ist. Da hilft nur fahrradtausch. Das 24“ auf die zweite Position. Gefällt mir persönlich garnicht, hilft aber nix.Alles andere am Träger ist Top ( Klemmverschluß, Verarbeitung)Im Großen und Ganzen funktioniert der Träger gut und ich bleibe bei meinen 4Sternen.














